Für Matt Cutts sind bezahlte Links ein Qualitätsmerkmal
Der Betreiber eines Webverzeichnisses hatte im DigitalPoint-Forum um die Kontaktdaten des Google-Guru Cutts gebeten, da er auf der Suche nach Antworten einiger Fragen zu Ranking Kriterien bezüglich Webkatalogen bisher nicht fündig werden konnte bzw. Info’s aus erster Hand haben wollte.
Matt Cutts meldete sich zum Erstaunen einiger Forenmitglieder tatsächlich zu Wort, indem er aus einem älteren Post zitierte. Neben den allgemeinen Tipps zur Erkennung eines qualitativ hochwertigen Webkataloges sprach er auch vom Qualitätsmerkmal eines kostenpflichtigen Kataloges.
Sollte die fällige Gebühr für einen Eintrag als Aufwandsentschädigung des fleißigen Webmasters dienen, so hält Matt Cutts dies für ein positives Merkmal eines authentisch gepflegten Kataloges.
If there is a fee, what’s the purpose of the fee? For a high-quality directory, the fee is primarily for the time/effort for someone to do a genuine evaluation of a url or site.
Wo genau liegt jetzt der Unterschied zu bezahlten Textlinks? Auch die könnten ja dann aus Sicht von Matt Cutts als kleine Aufwandentschädigung für den fleißigen Blogger angesehen werden.
Einen ähnlichen Vergleich hatte bereits Gerald Steffens vom S-O-S-SEO-Blog ziehen können.
Die Äußerungen Seitens Google hinsichtlich Ihres Problems mit bezahlten Links verstricken sich zu häufig in Widersprüchen. Über die Möglichkeit der Verwendung des nofollow-Attributes in kostenpflichtigen Katalogen brauchen wir gar nicht sprechen, wer würde denn in diesem Fall dafür bezahlen?
Hier der Beitrag im DigitalPoint Forum












RSS 2.0
1. Oktober 2007 um 19:17
In der Tat eine äußerst interessierte Fragestellung. Geschäftstüchtige Menschen werden, wenn dem so ist, wohl schnell auf die Idee kommen, ein augenscheinlich hochwertiges Verzeichnis aufzubauen, welches dann im Endeffekt einen Freibrief zum Verkauf von Einträgen gegen Bezahlung hat. Schaut man sich im Netz aber einmal genauer um, so wird man schnell feststellen, dass es solche Angebote schon seit langem gibt. Wer liefert was verfährt bereits seit Jahren so und auch meinestadt.de (okay, aus SEO-Sicht absolut katastrophales Beispiel) verkauft Premium-Einträge und das am liebsten gleich im Dutzend und übers Telefon. Die Trennung zwischen gerechtfertigtem Linkverkauf und Beeinflussung der SERPs kann nach diesem Kriterium dann wohl wieder einmal nur sehr subjektiv vorgenommen werden.